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Virenscanner am Mac durch USB-Stick?

Diese Möglichkeit des Mac-Schutz kannte ich bisher nur vom Windows bzw. Linux-System: Eine CD/DVD oder USB-Stick mit einem Linux-Betriebssystem aufgespielt, welches man vor dem Start des infizierten Rechners einlegt bzw. einstöpselt. Wenn der Rechner dann statt dem normalen Betriebssystem das OS vom Stick oder der Disk lädt, kann man mit diesem den normalen Rechner bzw. das infizierte System untersuchen. Bei den Linux-Varianten waren dann schon Virenscanner installiert, die man über Internet aktualisierte und dann das OS bereinigte.

Für Mac soll es das nun auch geben. Ein Kickstarter-Projekt wurde dafür ins Leben gerufen. Allerdings wird dies nicht kostenlos sein, da auf dem USB-Stick Virenscanner von Herstellern wie Kaspersky, Sophos und dem US-Hersteller ThreatTrack Security installiert sind. Das geht natürlich nicht, ohne dass sie auch davon profitieren.

Preise sollen bei ca. 60,- $ im Jahr liegen.

Meine Einschätzung? Im Prinzip eine gute Idee. Wenn der Virus aber agressiv ist, sollte der USB-Stick unbedingt über einen Schreibschutz verfügen, damit das Testsystem nicht auch vom Virus befallen werden kann.